Unkraut wird in Würselen umweltfreundlich bekämpft

Das Würselen offizielle Stadtportal  und die Aachener Zeitung am Sonntag schreibt dazu:

Eine neue, umweltfreundliche Bekämpfungsmaßnahme von Unkraut wurde jüngst auf dem Würselener Friedhof Stankt Sebastian eingeweiht. „Uns wurden verschiedene Geräte vorgestellt, sodass wir das Beste für unsere Situation finden konnten“, sagt der Leiter der Friedhofverwaltung Würselen David Hosin. „Gerade hat die zweistündige Einweisung stattgefunden, jetzt probieren wir das neue Gerät gleich aus.“ Während der Wildwuchs und die Unkräuter bisher chemisch bekämpft wurden, arbeitet das neue Gerät besonders schonend mit Heißluft. „Das Wildkraut verschwindet nicht mit der ersten Überfahrt“, erklärt Hosin weiter. „Ein paar Mal müssen wir mit dem Gerät darüberfahren. Aber dann haben wir ein sehr gutes Ergebnis.“ 

Im Bild (v.l.n.r.): David Hosin, Dieter Hartmann, Franz Maassen, Stephan Eggen vom Baubetriebshof.

Der Friedhof Sankt Sebastian in Würselen begegnet dem Unkraut ab jetzt umweltfreundlich mit dem Egholm City Ranger mit einem Zacho Heißluftgebläse. Ohne giftige Chemikalien werden die Unkräuter hier durch das patentierte Turbo-Gebläse effektiv verbrannt. Die angesaugte Luft wird auf bis zu 800 °C erhitzt und in die Wildkräuter eingeblasen. Die hohe Luftgeschwindigkeit und die damit verbundenen Verwirbelungen sorgen für eine extrem rasche und effektive Hitzeübertragung bis auf Bodennähe. Dadurch werden auch die Samen der Wildkräuter zudem keimunfähig, was dem Einsatz zugleich auch einen präventiven Charakter gibt. Trotz der Temperaturen ist aufgrund der Bauweise kaum eine Brandgefahr gegeben. Durch den Verzicht auf Chemikalien werden Umwelt und Grundwasser geschützt.

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